Jugendaustausch 2018 in Predaia

vom 27.05. – 03.06.2018

Italien anders – immer wieder.

Zum 18. Mal fand der einwöchige Jugendaustausch zwischen Heroldsberg und Predaia statt. 16 Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren und die Betreuerinnen Evi Vogel und Susanne Kolberg mit logistischer Unterstützung von Fritz Müller wagten die immer wieder aufregende

Reise in die Heroldsberger Partnergemeinde.
Der Abschied am Hauptbahnhof Nürnberg war zwar schon fast Routine, jedoch waren doch der eine oder andere dabei, welche überhaupt das erste Mal allein so weit in die „Fremde“ fuhren. Nach einer aufregenden Fahrt (Bahngleisänderungen in Nürnberg und München) trafen alle wie immer etwas gespannt aber doch freudig erwartungsvoll in Predaia ein. Den restlichen Sonntag verbrachten alle in ihren Gastfamilien – ein erstes Beschnuppern und ein erster Kontakt mit der regionalen Küche.
Der Montagvormittag begann gleich mit dem Ernst des Lebens – der Schule. Nachmittags ein erster Ausflug nach Fondo in den Canyon Rio Sass. Die Führung war zwar wie immer anstrengend doch auch interessant und erlebnisreich.
Am Dienstag sollte es zuerst auf einen Lehrbauerhof in Caprile gehen. Jedoch war das Wetter so schlecht, dass man umdisponieren musste. So fuhr man mit den gemeindlichen Minibussen gleich nach Meran und dort hinauf ins Dorf Tirol. Dort angekommen ging es zu Fuß weiter zum Schloß Tirol. Da hatte sich das Wetter wieder beruhigt und es war warm und trocken. Deshalb konnte dann auch die Greifvogelvorführung wie geplant durchgeführt werden. Am Nachmittag verbrachten alle in Meran unter den Lauben. Ein Gelato oder ein café war der Wunsch aller. Und natürlich ein wenig shoppen. Zurück ging es dann am späten Nachmittag über den Gampenpass mit seinen grandiosen Aussichten.
Am Mittwoch ein Ganztagesausflug ins Val di Rabbi. Die Minibusse brachten alle auf die Malga Stablasolo. Von dort ging es dann zu Fuß zu den Saent-Wasserfällen. Eine imposante Bergwelt mit den dort heimischen Murmeltieren erwartete die deutschen Jugendlichen. Zurück auf der Malga warteten bereits die obligatorischen Nudeln mit Tomatensoße. Der weitere Rückweg führte über die Hängebrücke „Ragaiolo“ zurück. Von dort ging es dann wieder mit den Minibussen nach Predaia.
Donnerstag ging es mit den Minibussen nach Trento zum einkaufen. Das letzte Taschengeld wechselte den Besitzer und fast alle erstanden ihre Mitbringsel für Eltern und Geschwister zuhause. Obligatorisch am Nachmittag der Besuch im Sores-Park. Ein seit einigen Jahren neben dem Rifugio Sores (die erste Unterkunft für uns Heroldsberger vor zwanzig Jahren beim ersten Besuch) errichteter Klettergarten. Jedes Jahr ein High-Light für unsere Jugendlichen.
Am Freitagmorgen gab es wieder Schule. Auch diese Aufgabe erfüllten die deutschen Jugendlichen zur vollen Zufriedenheit aller. Nachmittags in den Familien viele Aktivitäten verschiedenster Art.
Der Samstag stand dann wiederum im Zeichen der Familie. Am Nachmittag wohnten alle dem Kulturprogramm zum 20-jährigen Jubiläum der Partnerschaft Predaia-Heroldsberg bei. Wobei einige der Jugendlichen ja aktive Bläser im 4-Schlösser- Orchester von Heroldsberg sind und hier mit ihrem Auftritt ihre Gastgeber ganz schön überraschten.
Sonntagnachmittag, nach dem offiziellen Akt des Partnerschaftsjubiläums der Abschied: auch dieses Mal gab es wieder Abschiedstränen. Man versprach sich wieder zu sehen am Straßenfest in Heroldsberg. Auch im nächsten Jahr wollen fast alle wieder dabei sein, wenn es heißt: „Riunione nella bellissima Italia“.
Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren vor Ort: Lina, Laura, Christina, Maurizio, Stefano und vor allem Giorgio, dem Mann der ersten Stunde. Ihr habt uns eine tolle Woche bereitet!

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